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Als die «Uhri» Arbeit brachte

Die «Uhri» in den 1950er-Jahren.Bild zvg

Ziefen | Feier zur Dorf- und Industriegeschichte

Vor 100 Jahren nahm die Uhrenfabrik Oris SA in Ziefen ihren Betrieb auf. Ein Jubiläumsfest erinnerte an die Geschichte der «Uhri» und ihre Bedeutung für das Dorf.

Die vor 50 Jahren von der Schlies sung betroffene Zweigstelle Ziefen der Uhrenfabrik Oris SA entstand nach dem Niedergang der traditionellen Seidenbandweberei. Im Dorf selbst standen Anfang der 1920er-Jahre mehr als 80 Webstühle still. Um die damals hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, gelang es dank des Engagements des Ziefner Gemeinderats und geschickter Verhandlungen mit der Oris SA in Hölstein, die erste Fabrik in Ziefen an der Lupsingerstrasse im Spätherbst 1925 zu eröffnen. Die «Uhri» sei damals für das Dorf ein Segen gewesen, sagt Dorfchronist Franz Stohler. Über Jahrzehnte bot das Unternehmen als Uhren-Montagewerk vielen Familien Arbeit und ein Einkommen, das für den Lebensunterhalt unerlässlich war.

So geht es weiter

  • Im Artikel: was die Gemeinde der Oris SA vertraglich zugestehen musste
  • der Rekord von 240 000 Uhren im Jahr 1970
  • Löhne von 50 Rappen bis 11 Franken pro Stunde.

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Die Stockwerkeigentümer der heutigen «Uhri»: (von links) Edi Baader, Katharina Baader, Regula Schmid, Edy Riesen und Hilda Riesen.Bild Willi Wenger

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Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

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