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Der Uhrmacher, der noch alles konnte

VON HAND GEMACHT

Originalgetreue Nachbildung einer Uhrmacherlaube im Industriemuseum Waldenburgertal.Bild zvg / IMW-Forum

Baselbiet | Aus kleinen Lauben heraus begann im Waldenburgertal eine neue industrielle Zeit

Als das Waldenburgertal Mitte des 19. Jahrhunderts seine Bedeutung als Verkehrsachse über den Oberen Hauenstein verlor, suchte Waldenburg nach neuen Wegen. 1853 beschloss die Gemeinde, ein Handwerk ins Tal zu holen, das dort bisher kaum jemand kannte: die Uhrmacherei.

Noch vor der Eröffnung der für das Waldenburgertal ungünstigen Eisenbahnlinie durch den Hauenstein handelte die Gemeinde. Am 1. September 1853 erhielten neun Lehrmeister aus dem Welschland die Niederlassungsbewilligung. Gleichzeitig liessen sich vier Baselbieter Männer im Welschland zu Uhrmachern ausbilden. Bereits 1854 waren vier Lehrlinge ausgebildet. 41 weitere standen noch in der Lehre. Sie kamen aus Waldenburg, Langenbruck, Arboldswil, Reigoldswil, Liestal, Oberdorf, Arisdorf, Pratteln, Seltisberg und Itingen. Schon 1856 arbeiteten 150 Personen in der jungen Waldenburger Uhrenindustrie.

So geht es weiter

Wie ein Uhrmacher wie «Joggi» aus einem Rohwerk eine Uhr machte – mit Fiedelbogen, Lagersteinen aus Rubin und einem Gehör, das Fehler erkannte, bevor man sie sah.

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