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Oberdorf

«Diese Veranstaltung ist eine coole Sache»

Volkswirtschaftsdirektor Thomi Jourdan lobt Berufsmesse

Der «Koch-Tisch» des Gritt-Seniorenzentrums Niederdorf war gut frequentiert.

Der Berufsinformationsanlass der KMU Waldenburgertal und der KMU Reigoldswil in Oberdorf hat überzeugt. Gut 40 Unternehmen stellten sich 140 Schülerinnen und Schülern der Sek Oberdorf und Reigoldswil vor.

Menschen und Praxis anstatt graue Theorie: So kann der Berufsinformationsanlass zusammengefasst werden, der am Montag in Oberdorf stattgefunden hat. Er dokumentierte die Vielfalt der Berufsbildung und zeigte auf, dass eine Lehre eine ausgezeichnete Ausgangslage für die berufliche Karriere sein kann. Gut 40 Unternehmen präsentierten sich den Jugendlichen der Oberstufe, viele in Begleitung ihrer Eltern, auf eindrückliche Weise. Zahlreiche Aussteller nutzten Geräte, Arbeitsmittel oder ihre Produkte, um ihren Beruf zu veranschaulichen.

Breites Berufsangebot

Die Unternehmen aus dem Einzugsgebiet der beiden Schulen, welche die Bereiche Handwerk, Industrie, Gesundheit, Informatik oder Dienstleistungen abdeckten, informierten kompetent und ausführlich über rund 40 Berufslehren, die im Waldenburger- und im Fünflibertal erlernt werden können. An «Berufsbild-Tischen» gaben neben Ausbildnerinnen und Ausbildnern auch Lehrlinge Auskunft. Die Formel «Jugendliche für Jugendliche auf Augenhöhe» erwies sich dabei als ideal.

Der Dialog stand im Vordergrund. So zum Beispiel am Tisch des Gritt Seniorenzentrums Waldenburgertal in Niederdorf, wo Kochlehrling Finn Lohner mit Begeisterung von seinem Beruf erzählte, assistiert von seinem Lehrmeister und stellvertretenden Küchenchef Lukas Gisske. Dies würdigten die teilnehmenden Mütter und Väter. Alle Berufe und Lehrbetriebe vorzustellen, welche sich präsentierten, würde den Rahmen dieser Berichterstattung sprengen. Ins Auge stachen beispielsweise die Gerätschaften, welche für die einzelnen Berufe erforderlich sind, wie zum Beispiel leistungsstarke CAD-fähige PCs oder digitale Nivelliergeräte, die beim Beruf des (Tiefbau)-Zeichners notwendig sind.

Nicht alle Berufsbild-Tische waren gleich stark frequentiert. Sehr gefragt waren unter anderem jene der BLKB oder der Kitas Rössli (Hölstein) und Grittpark (Niederdorf). Aber auch jene der Bau- und Automobilberufe. Den Schülern wurde auch aufgezeigt, welche Leistungen ihnen die Lehrbetriebe zusätzlich zur Ausbildung bieten. So finanziert die Tschudin AG, Spenglerei und sanitäre Anlagen aus Waldenburg, ihren Lehrlingen den Auto-Führerschein. «Dies allerdings nur, wenn die Leistung in Schule und Betrieb stimmt», betonte Geschäftsführer Daniel Tschudin.

Vorgestellt wurde neben den Berufslehren auch die Wirtschaftsmittelschule als fundierte Grundausbildung. Diese führt zum Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis für Kaufleute, ebenfalls mit der Möglichkeit, die Berufsmaturität zu erlangen.

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Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

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