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Ein Verbot ist wirksamer als viele Appelle

Führungsstab fordert Gemeinden auf, Wassersparaufrufe zu bekräftigen

Das Bewässern von Rasenflächen ist zu unterlassen: Noch ist dies in den meisten Dörfern nur eine Bitte.Bild Pixabay

Die Bevölkerung im oberen Kantonsteil soll ihren Wasserverbrauch zurückschrauben, fordert jetzt auch der Kanton. Sollte der Sparappell wirkungslos bleiben, sollen die Gemeinden auch Verbote in Betracht ziehen.

Die wenigen, meist lokalen Niederschläge der vergangenen Tage und die gesunkenen Temperaturen haben an der angespannten Situation der Wasserversorgung kaum etwas geändert: Die Quellschüttungen sind stark zurückgegangen, die Grundwasserspiegel befinden sich auf einem tiefen Niveau. Von einem Trinkwassernotstand kann nicht oder noch nicht gesprochen werden. Da Quellen und Grundwasservorkommen jedoch nicht nur die Reservoire füllen, sondern auch die Bäche speisen, beschleunigt ein hoher Wasserverbrauch das Austrocknen der Fliessgewässer. Aus diesem Grund hat der Kantonale Führungsstab vergangene Woche die Gemeinden der Bezirke Sissach, Waldenburg und Liestal zum «Wassersparen für den Gewässerschutz» aufgerufen.

So geht es weiter

In Diegten sank der Tagesverbrauch nach dem Verbot von 450 bis 500 auf 300 bis 350 Kubikmeter. Warum es in Gelterkinden auch ohne Verbot klappt – und wer Einschränkungen durchsetzen müsste.

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