AboInterview
«Es gibt keine schnellen Lösungen»
Gleichstellung ist kein AUSGEFRAGT | IRIS GRAF, LEITERIN FACHSTELLE GLEICHSTELLUNG FÜR FRAUEN UND MÄNNER
Der Kanton will mit 101 Massnahmen die Geschlechter- und Behindertengleichstellung voranbringen. Iris Graf erklärt, was an diesem Aktionsplan neu ist, weshalb darunter auch Prüfaufträge und Sensibilisierung fallen und weshalb der Aktionsplan alleine nicht genügt.
Frau Graf, das Thema Gleichstellung ist nicht neu. Nun hat der Kanton 101 Massnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter und von Menschen mit Behinderungen lanciert, die bis 2029 umgesetzt werden sollen. Sind tatsächlich alle dieser Massnahmen neu?
Iris Graf: Sprint, sondern ein Marathonlauf. Unsere Themen werden daher langfristig bearbeitet. Bezüglich der Gleichstellung der Geschlechter wurden bereits 2016 Massnahmen lanciert. Diese werden im jetzigen Aktionsplan fortgeführt oder weiterentwickelt. Daneben gibt es auch neue Massnahmen. Die «Fachstelle Behindertenrecht» gibt es erst seit etwa zwei Jahren. Aber auch da wurden einige Massnahmen in den Aktionsplan aufgenommen.
So geht es weiter
«Im Interview sagt Iris Graf, wie sich die 101 Massnahmen zwischen Bestehendem und Neuem aufteilen, wie die Umsetzung überprüft wird – und warum Vorschriften ihrer Erfahrung nach oft schlecht ankommen.»
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