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«Medea» und ein Stier auf der runden Bühne
Freilichttheater startet in die zweite Ausgabe
Auf dem Sissacher Nebiker-Areal wird wieder Theater gespielt. Neben der Wiederaufnahme von «Medea» steht erstmals « Ferdinand der Stier» auf dem Programm. Zwei gegensätzliche Geschichten, die mehr verbindet, als zunächst scheint.
Am Donnerstag kehrt «Medea» auf die Freilichtbühne Kreuzmatt auf dem Nebiker-Areal in Sissach zurück. Neunmal wurde die Tragödie von Euripides im vergangenen Sommer auf der eigens dafür errichteten Freilichtbühne gespielt.
«Alle der ‹Medea›-Crew waren sich einig, dass es zu früh wäre, diese Inszenierung nach neun Aufführungen bereits in den Theaterhimmel zu entlassen», sagt Regisseur Kaspar Geiger. Das positive Echo des Publikums habe sie darin bestärkt. Auch bei den Spielerinnen sei das Interesse gross gewesen, die Produktion nochmals aufzunehmen und ihre Figuren weiterzuentwickeln.
So geht es weiter
Regisseur Kaspar Geiger will «Medea» straffen und härter erzählen — und Claudia Adrario verbindet «Ferdinand» mit dem Dichter Federico García Lorca und zwei ukrainischen Künstlerinnen.
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