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Mehr Pflanzen, weniger Tiere?
Das Wichtigste in Kürze zur Ernährungsinitiative
Am 27. September stimmt die Schweiz über die Ernährungsinitiative ab. Das Begehren fordert eine stärker als heute auf pflanzliche Ernährung ausgerichtete und nachhaltige Landwirtschaft.
Der Selbstversorgungsgrad der Schweizer Landwirtschaft lag 2024 bei 50 Prozent, importiertes Tierfutter eingerechnet, waren es 42 Prozent. Bei pflanzlichen Nahrungsmitteln lag der Selbstversorgungsgrad bei 31 Prozent. Allerdings hängen diese Werte vom Wetter und der Qualität der Ernten ab. Zurzeit arbeitet der Bundesrat an einer Vorlage für die Agrarpolitik für die Zeit ab 2030. Eckwerte sind Ernährungssicherheit, ein kleinerer ökologischer Fussabdruck, bessere wirtschaftliche Perspektiven für die Bauern und Bäuerinnen und weniger administrativer Aufwand. Im Herbst soll die Vernehmlassung beginnen; die Botschaft soll 2027 folgen und die Beratungen im Parlament sind für 2028 geplant.
So geht es weiter
Hinter der Initiative steht Franziska Herren, treibende Kraft der abgelehnten Trinkwasserinitiative. Landwirtschaftsminister Guy Parmelin rechnet mit deutlich kleineren Tierbeständen.
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