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«Müssen über die Bücher»

Regierungspräsident Thomi Jourdan über die Folgen des Hitzesommers

Ausgetrocknete Felder: Laut Thomi Jourdan wird das Baselbiet künftig vermehrt solche Extremsituationen

Gesundheit, Landwirtschaft und Wald leiden unter dem Hitzesommer. Regierungsrat Thomi Jourdan sieht das Baselbiet besser vorbereitet als bei früheren Extremereignissen – hält die bisherigen Massnahmen angesichts des Klimawandels aber für ungenügend.

Herr Jourdan, wie haben Sie persönlich diesen Hitzesommer erlebt?

Thomi Jourdan: Die Situation beschäftigt mich sehr und macht mich persönlich betroffen. Wir erleben die Folgen des Klimawandels in aller Deutlichkeit, und uns wird bewusst, dass vieles von dem, was wir gestern als selbstverständlich genommen haben, morgen infrage gestellt sein kann. Wir alle müssen unseren Beitrag leisten, damit dieser Planet auch für unsere Kinder eine lebenswerte Umgebung bleibt. Die aussergewöhnlich hohen Temperaturen und die andauernde Trockenheit fordern uns alle. Ich denke dabei an die Auswirkungen auf unser Trinkwasser, an die besonderen Herausforderungen für kranke und ältere Menschen, an die Sorgen der Landwirtinnen und Landwirte sowie an die Belastung, der unser Wald aber auch die Wildtiere und Fische ausgesetzt sind. In den vergangenen Jahren haben wir in vielen Bereichen wichtige Grundlagen erarbeitet, von denen wir in diesem Sommer profitieren können. Klar ist aber auch: Nach diesem extremen Sommer müssen wir nochmals über die Bücher.

So geht es weiter

«Im Interview erklärt Jourdan, warum der Regierungsrat schon Ende Juni den Kantonalen Führungsstab aktivierte – und was der geplante präventive Kontakt zu gefährdeten Personen ab nächstem Jahr bringen soll.»

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