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«Nur so ist Entwicklung möglich»

Liestaler Organisation unterstützt seit 30 Jahren Familien in Krisensituationen

Luca Eichenberger und Sabrina Buess helfen Familien, wenn es Probleme mit den Kindern gibt.Bild Anna Wegelin

Wenn Kinder und Jugendliche Probleme haben und Eltern nicht mehr weiterwissen, ist die Sozialpädagogische Familienbegleitung für sie da. Geschäftsführerin Sabrina Buess aus Gelterkinden erklärt, warum familiäre Krisen alle Gesellschaftsschichten betreffen.

Wir treffen Sabrina Buess und Luca Eichenberger von der Sozialpädagogischen Familienbegleitung Baselland, kurz SPF, zum Gespräch in den neuen Räumlichkeiten an der Kasernenstrasse 12 in Liestal. Sie sind schlicht, modern und geräumig.

«Seit 30 Jahren kommen wir zu den Familien nach Hause und damit in ihre Lebenswelt», sagt Buess. Die Gelterkinderin ist seit vier Jahren Geschäftsführerin der SPF. Ursprünglich kommt sie aus der Pflege, arbeitete viele Jahre bei der Spitex, danach in der Eingliederungsstätte Baselland und leitete zuletzt ein Männerwohnheim in Basel, bevor sie zur SPF wechselte. «Es hat sich so ergeben», sagt sie und lacht. Ihr berufliches Herzensthema sei schon immer die Verbindung von Gesundheit und Sozialem gewesen. «Ich finde es sehr spannend, meine Energie in diese Schnittstelle zu geben und an guten, manchmal auch unkonventionellen Lösungen mitzuarbeiten.»

So geht es weiter

Seit 2022 ist das Volumen an Begleitungen um das Viereinhalbfache gewachsen. Buess und der fachliche Leiter Luca Eichenberger erklären, was dahintersteht – und was 2027 mit dem Verein passiert.

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