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Nur wenige Apotheken nehmen teil

Die Schulung gegen häusliche Gewalt wird kaum besucht

Ursula Spillmann ist eine der wenigen Apothekerinnen aus dem Baselbiet, welche die Weiterbildung absolviert haben.Bilder zvg

Seit März 2026 bilden die beiden Basel Mitarbeitende in Sachen Partnerschaftsgewalt weiter: Apotheken sollten zur Anlaufstelle für Opfer von Partnerschaftsgewalt werden. Der Erfolg bleibt bisher jedoch aus.

Apotheken spielen im Alltag vieler Menschen eine wichtige Rolle. Sie fungieren bei allerlei Problemen als zuverlässige Kontaktstelle. Das war die Grundlage des neuen Projekts. Es sollte Apotheken auch für Betroffene von Partnerschaftsgewalt zur vertrauenswürdigen Anlaufstelle machen.

Dazu können Mitarbeitende an einem E-Learning teilnehmen. Ursula Spillmann, die in der Strichcode Apotheke in Sissach arbeitet, ist eine von wenigen Apothekerinnen im Kanton Baselland, welche die Weiterbildung absolviert hat. Sie erklärt, das E-Learning sei insbesondere darauf aus gelegt, die Teilnehmenden zu sensibilisieren. «Es wird gezeigt, in welchen Formen häusliche Gewalt auftritt, wie man sie erkennen kann, und es wird auf psychische Gewalt aufmerksam gemacht.» Man lerne, welche Fragen in einer Situation zu stellen wären und wie man dies am besten tue.

So geht es weiter

«Ursula Spillmann von der Strichcode Apotheke Sissach hat die Schulung gemacht – und nennt Gründe für die Zurückhaltung. Eine Sissacher Kollegin wusste nicht einmal, dass der Kanton die Kosten zahlt.»

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