AboReportage · Sissach
Piraten, Palmen und ein Hinterteil
Geschichten aus dem Indischen Ozean, Teil 6
Der Sissacher Autor Hanspeter Gsell nimmt uns in seiner Serie mit auf eine Reise durch den Indischen Ozean. Im sechsten und zweitletzten Teil macht er Halt auf Praslin, der zweitgrössten Insel der Seychellen und Heimat einer der seltsamsten Nüsse der Welt.
Praslin ist nach Mahé die zweitgrösste Insel der Seychellen – 12 Kilometer lang, 5 Kilometer breit und 37 Quadratkilometer gross. Politisch besteht die Insel aus den Bezirken Grand Anse und Baie Sainte Anne, die auf beiden Seiten der Bergkette liegen, welche die Insel durchzieht. Ein kleiner Flughafen verbindet Praslin mehrmals täglich mit dem internationalen Flughafen auf Mahé – mit zweimotorigen Propellermaschinen. Praslin ist die Heimat der Seychellenpalme, der Coco de Mer, und verfügt mit der Anse Lazio über einen der schönsten Sandstrände der Welt.
So geht es weiter
Im Vallée de Mai, seit 1983 Unesco-Weltnaturerbe, wächst die Coco de Mer wild – und im 18. Jahrhundert soll Pirat Olivier Levasseur hier Schätze vergraben haben. Gefunden wurde bis heute keiner.
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