AboInterview
«Sagen sind selten eindeutig»
AUSGEFRAGT | Jan-Ulrich SCHMIDT, KÜNSTLER, LUZERN
Im AS Verlag ist ein neues Buch mit 26 Schweizer Sagen erschienen – über Wasserburgen, Zauberschiffe, verzauberte Krüge und vieles mehr. Der Gestalter des Buchs, Jan-Ulrich Schmidt, spricht im Interview über das Projekt.
Herr Schmidt, wann kamen Sie zum ersten Mal mit Sagen in Kontakt?
Jan-Ulrich Schmidt: Ich war als Kind buchstäblich von Büchern umgeben. Die erste Geschichte, an die ich mich konkret erinnern kann, war die Sage von der Gründung Roms. Zudem hat mich schon als Kind interessiert, wie Sprachen entstehen, also wo sie eigentlich herkommen. Da meine Mutter Kunst unterrichtete, kam ich genauso früh mit dem Malen in Berührung.
So geht es weiter
Warum unter mehreren Baselbieter Anwärtern ausgerechnet das Goldbrünnlein den Zuschlag erhielt – und weshalb Schmidt für die 26 Mundartfassungen 27 Übersetzerinnen und Übersetzer suchte.
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