AboLangenbruck
Was verloren geht, bleibt verloren
Kantonsarchäologie muss immer mehr Abstriche machen
Die angespannte Finanzlage des Kantons erfordert bei der Archäologie Baselland eine restriktive Zuteilung der Ressourcen. Das Thema «Verzicht und Verluste» beschäftigt das Team auch aufgrund des verdichteten Bauens immer stärker. Betroffen sind auch Objekte im Oberbaselbiet.
Der Gasthof «zum Bären» in Langenbruck ist ein fester Bestandteil der Geschichte des Passdorfs am Oberen Hauenstein. Der «Bären» ist seit mehr als zwei Jahrzehnten geschlossen. Undurchsichtige Besitzverhältnisse und wechselnde Pläne machen die Zukunft der einstigen Institution ungewisser denn je. Die Bausubstanz des denkmalgeschützten Hauses zerfällt. Trotzdem wird die Bausubstanz archäologisch nicht weiter untersucht werden. Der Kantonsarchäologie Basel land fehlt es an Ressourcen, um dem Traditionshaus auf den Grund zu gehen. Das Team muss Prioritäten setzen, um die knappen Ressourcen möglichst zielgerecht einzusetzen.
So geht es weiter
«Kantonsarchäologe Reto Marti erklärt, wie priorisiert wird – und warum an der Ledergasse in Tenniken schon 2020 ein Hochfirstständerbau ohne Dokumentation abgebrochen wurde.»
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