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Wie die Geschichte weiterbrennt

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Baselbiet | Basel | Werner Ryser macht im neuen Roman die sozialen Verwerfungen der frühen Industrialisierung greifbar

Autor Werner Ryser erzählt in seinem neuen Roman «Die Ausgebeuteten» von Kleinhüningen, Basel, Krieg, Gift in Färbereien und im Rhein – sowie von bitterer Armut und dem Kampf der kleinen Leute gegen die reichen Herren.

Nachdem ich vor einigen Jahren Werner Rysers Roman «Die Revoluzzer» gelesen hatte, schrieb ich in der «Volksstimme», das alte Basel wachse einem während der Lektüre nicht gerade ans Herz. Ryser (1947), Basler Schriftsteller mit Wurzeln in Winterthur, hatte damals ein Fenster mitten hinein in den bedrückenden Alltag der Baselbieter Landbevölkerung zur Zeit vor der Kantons trennung geöffnet, als Leibeigenschaft noch bittere Lebenswirklichkeit war. Nun legt Ryser Jahre und etliche Bücher später mit «Die Ausgebeuteten» einen eigentlichen Folgeroman vor. Und man muss sagen: Besser wird es mit dem alten Basel auch weiterhin nicht!

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Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

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