AboWaldenburg
Wie ein Sodmacher Wasserleitungen aus Holz baute
VON HAND GEMACHT
Baselbiet | Als Jakob Blatter das Wasser zum Schloss bringen sollte
Es war in jenen Jahren von 1660 bis 1670, als auf Schloss Waldenburg Landvogt Rudolf Gobelin herrschte. Hoch über dem Tal wollte er etwas, das damals nur wenige Burgen besassen: frisches Wasser direkt im Sodbrunnen des Schlosses.
Die Quelle lag im Oberdörfer Wald oberhalb des Wallibachs. Von dort führte eine mehrere Kilometer lange Leitung um den Riedberg herum bis zum Schloss Waldenburg. Noch heute erinnert im Wald- und Flurgebiet Meiersberg auf Oberdörfer Boden das sogenannte Dünkelwegli an ihren Verlauf.
So geht es weiter
Rund 350 Deuchel, Fronarbeit der Bauern und ein Gefälle, das genau stimmen musste: Wie Blatter die Leitung baute – und warum ihn der Landvogt am Ende in den Kerker werfen liess.
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