AboWaldenburg
12 Monate für den kulanten Dealer
Albanischer «Tourist» versuchte sich im Drogenhandel
Einblicke in die Gepflogenheiten des Heroinhandels gibt ein Strafgerichtsfall aus dem Oberbaselbiet: Der «Berufseinsteiger» hauste im Hotel, gewährte Kunden ein Rückgaberecht und tauschte seinerseits schlechte Ware beim «Grossisten» um.
Er war ein kleiner Fisch, und er wurde kurz nach seinem «Berufseinstieg» erwischt: Ein Albaner, der 2024 in die Schweiz eingereist war und in Waldenburg ein Hotelzimmer bezogen hatte, um im Handel mit gestrecktem Heroin seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Noch in der «Probezeit» vor Ablauf der 90 Tage Aufenthaltsrecht als Tourist – Albaner sind von der Visumspflicht ausgenommen – wurde er im Zuge einer grösseren Drogenfahndung der Baselbieter Behörden sozusagen als «Beifang» erwischt und in Untersuchungshaft gesetzt.
So geht es weiter
Im Artikel: warum das Gericht mit 12 Monaten bedingt und fünf Jahren Landesverweis die Minimalstrafe bestätigte – und welchen Beruf der Mann vor seiner Reise in Albanien ausgeübt hatte.
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