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961 Millionen über Aargauer Niveau
Nachbarkanton hat geringere Pro-Kopf-Ausgaben – Regierung zeigt die grössten Unterschiede auf
Das Baselbiet gibt pro Kopf deutlich mehr aus als der Aargau. Ein neuer Bericht der Regierung zeigt, wo die grössten Unterschiede liegen. Würden sich die Pro-Kopf-Ausgaben im Baselbiet auf Aargauer Niveau bewegen, würde das Baselbiet 961 Millionen Franken weniger ausgeben.
Für viele bürgerliche Baselbieter ist der Aargau so etwas wie ein politischer Sehnsuchtsort: konservativer als der eigene Kanton, in manchen Bereichen dezentraler organisiert – und vor allem deutlich steuergünstiger. Wer im Baselbiet über Steuer- und Ausgabenpolitik spricht, blickt deshalb gerne nach Osten. Dort, so die Hoffnung, liesse sich lernen, wie Kanton und Gemeinden ihre Aufgaben schlanker erfüllen können. Weniger beliebt ist der Blick über die Birs: Denn sobald das Baselbiet gemeinsame Aufgaben mit Basel-Stadt übernimmt, steht rasch der Verdacht im Raum, dass man sich reflexartig dem Premium-Preisniveau der Stadt anschliesst.
So geht es weiter
Ausgelöst hat den Bericht eine Interpellation von Landrat Dario Rigo aus Ormalingen. Im Artikel: die grössten Kostenblöcke von der Uni Basel bis zur Schule – und wo die Regierung Sparpotenzial vermutet.
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