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Reform ja – doch wie weit soll sie gehen? Von Janis Erne · 17.07.2026 · Volksstimme Nr. 77, Seite 7 · 8 Min. Lesezeit
Wie stark kann das Baselbiet die Steuern senken? Stefan Degen und Sabine Bucher im Gespräch.Bilder Thomas Ditzler Baselbiet | Stefan Degen (FDP) und Sabine Bucher (GLP) diskutieren über die Zukunft des Steuersystems
Sollen die Baselbieterinnen und Baselbieter weniger Einkommenssteuern bezahlen? Diese Frage beschäftigt die Politik. Die Steuerexperten Sabine Bucher und Stefan Degen sind sich über den Reformbedarf einig, unterscheiden sich aber beim Ausmass.
So geht es weiter
Im Gespräch geht es weiter um die Individualbesteuerung, um über 1 Million Franken, die Sissach verlieren würde – und um Degens Kritik an Finanzdirektor Anton Lauber.
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Dazu
Individualbesteuerung kommt bis 2032 je.
Das Schweizer Stimmvolk hat das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung am 8. März 2026 mit 54,2 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Künftig werden verheiratete und unverheiratete Personen unabhängig vom Zivilstand einzeln besteuert und reichen je eine eigene Steuererklärung ein. Die Reform gilt für die direkte Bundessteuer sowie für Kan tons- und Gemeindesteuern. Spätestens am 1. Januar 2032 tritt das Gesetz in Kraft. Bis dahin müssen die Kantone ihre Steuergesetze anpassen und die Individualbesteuerung umsetzen.
Dazu
Zu den Personen je.
Stefan Degen und Sabine Bucher befassen sich sowohl beruflich als auch politisch mit Finanzen und Steuern. Degen, FDP-Mitglied aus Gelterkinden, war Gemeinderat und Landrat. Der diplomierte Wirtschaftsprüfer und Betriebsökonom arbeitet als Finanzchef eines Baselbieter KMU. Ausserdem präsidiert der 44-Jährige die Baselbieter Steuerliga, die sich unter anderem für eine Senkung der Einkommenssteuern einsetzt. Sabine Bucher politisiert für die GLP im Landrat und gehört dem Gemeinderat von Sissach an. Die 47-Jährige ist studierte Juristin und diplomierte Steuerexpertin. Sie arbeitet bei einer Treuhand- und Wirtschaftsprüfungsfirma in Liestal.
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