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Als der «Chüeferjoggi» die Fässer prüfte

VON HAND GEMACHT

Mit Hammer und Fassreifen bringt der Küfer die Dauben in ihre endgültige Form; er war früher ein gefragter Mann.Bild Archiv Hanspeter Gautschin

Baselbiet | Warum ein dichtes Fass über den Erfolg der Weinlese entschied

Jahrhundertelang gehörte der Küfer in den Weinbaudörfern des Oberbaselbiets zu den wichtigsten Handwerkern. Er baute Fässer, reparierte Bottiche sowie Butten und sorgte dafür, dass die Traubenernte jeweils sicher eingebracht und der Wein gelagert werden konnte.

In Buus wusste jeder Winzer, wie wichtig ein gutes Fass war. War es undicht, konnte ein Teil der wertvollen Ernte verloren gehen. Deshalb genoss der «Chüeferjoggi» weit über das Weindorf hinaus einen ausgezeichneten Ruf. Sein handwerkliches Können und seine Erfahrung waren gefragt, lange bevor die ersten Trauben gelesen wurden.

So geht es weiter

Vom gespaltenen Eichenstamm über Ziehmesser und Feuer im Fassinnern bis zur Wasserprobe: wie ein Fass in Buus entstand – und warum Chromstahltanks das Handwerk verdrängten.

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Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

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