AboSissach
Als Jugendliche alleine übers Mittelmeer
Die Pflegemitarbeiterin Yordanos Hagos schildert ihre schicksalshafte Reise in die Schweiz
Die 23-jährige Yordanos Hagos ist 2015 in Eritrea aufgebrochen und erst 2020 in der Schweiz angekommen. Im Alters- und Pflegeheim Mülimatt in Sissach hat sie ihre Lehre gemacht und für eine Schularbeit ihre Geschichte aufgeschrieben und illustriert.
Am Tag ist es viel zu heiss, in der Nacht eiskalt. Überall ist Staub, das wenige verfügbare Wasser ist mit Benzin gemischt, zu essen gibt es sowieso nichts. Würde sie fallen, liesse man sie liegen. Würde sie schreien, stiesse man sie runter. Sie muss ständig erbrechen, viele Menschen sterben. Das war Yordanos Hagos’ Situation, als sie mit 180 weiteren Menschen in einem Lastwagen die Sahara durchquerte. Es ist nur eine der vielen, beinahe unvorstellbaren Etappen, die Yordanos Hagos auf ihrer fünf Jahre andauernden Flucht aus Eritrea in die Schweiz erlebt hat.
So geht es weiter
«Im Artikel erzählt Yordanos Hagos, warum sie zehn Monate in einem Lager in Libyen festsass, wer ihr nachts über einen Fluss half – und was ihr das Leben in Muttenz heute bedeutet.»
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