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Soziale Innovation im Waldenburgertal
Die Gemeinde schafft eine Anlaufstelle, um die Dorfältesten besser zu vernetzen
Patientendossiers, Vorsorgeaufträge, Mahlzeitendienste, tägliche Insulindosen und plötzlich sitzt niemand mehr gegenüber am Küchentisch … Die Liste der Herausforderungen im Alter ist lang. Eine neue Anlaufstelle will dafür ein «offenes Ohr» haben.
«Ihr werdet euch noch wundern, wenn ich erst Rentner bin; sobald der Stress vorbei ist, da lang ich nämlich hin!» Mit diesen beiden Zeilen beginnt Udo Jürgens’ berühmter Schlager. Glücklich darf sich schätzen, wer auch noch weit über 66 Jahre hinaus ein so sorgloses, erfülltes Leben führt, wie von dem österreichischen Musiker besungen. Dieser sang ironischerweise auch Texte von Joachim Fuchsberger, der den Satz «Altwerden ist nichts für Feiglinge» geprägt hat. Eine Erkenntnis, die schon eher die Situation vieler unterstreicht, die vor längerer Zeit in den Ruhestand getreten sind.
So geht es weiter
Warum Susanne Rösli, Präsidentin der Sozialhilfebehörde, die Stelle initiierte, wie die zweijährige Pilotphase aussieht – und weshalb sie sagt: «Ich will niemandem reinreden.»
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