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AboPorträt

Als mich mein Vater zum «Rüschel-Wagner» mitnahm

VON HAND GEMACHT

Blick auf die Produktion: Die Nabe mit den eingepassten Speichen bildet das Herzstück eines Wagenrads.Bild Archiv Hanspeter Gautschin

Baselbiet | Aus Nabe, Speichen und Eisenreifen entstand einst, was Dorf und Hof in Bewegung hielt

Früher gab es in fast jedem Dorf einen Wagner – einen Handwerker, der vor allem Wagen und Wagenräder baute und reparierte, daneben aber auch allerlei Holzteile für den Hof fertigte. Ohne ihn wäre manches im Dorf buchstäblich stehen geblieben.

Mein Vater war Schreiner. Holz war für ihn mehr als bloss Material. Er behandelte es fast wie einen lebendigen Stoff mit eigenem Wesen. Er wusste, welches Holz sich ruhig verhielt, welches gern arbeitete, welches sich sauber hobeln liess und welches sich gegen Messer und Hobel beinahe eigensinnig zur Wehr setzte.

So geht es weiter

Der Wagner hiess Gottlieb Straumann-Müller und wirkte im Rüschel Nr. 10. Im Artikel: der Geruch der Werkstatt, der Bau eines Rads Schritt für Schritt – und wo seine Werkzeuge heute lagern.

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Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

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