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«Booster» für künstlerischen Prozess

Aufenthaltsstipendium «Reconnect» inspiriert und schafft neue Verbindungen

Jörg Laue und Esther Ernst in der Villa Clavel mit Esther Ernsts speziell gefalteter Zeichnung.

Spaziergangswissenschaft und Kartografie, partizipativer Ballonbau, Tanz-Performance zu Metal-Musik und zum Weinen: Das waren die Projekte des diesjährigen kantonalen Kunst-Stipendienprogramms «Reconnect – Residenz und Begegnung auf Castelen».

«Residenz» ist zweifellos das treffende Wort für den Ort, an dem drei Duos von Kunst- und Kulturschaffenden während zwei Juliwochen arbeiteten: das herrschaftliche Landgut Castelen in Augst mit der historischen Villa Clavel, einem modernen Saal und einem grossen Park mit Pool.

Für das diesjährige Aufenthaltsstipendium «Reconnect» hatte eine Fachjury aus zehn Bewerbungen drei Projekte ausgewählt: Ein Duo befasste sich mit dem künstlerisch-kartografischen Bezug zur Spaziergangswissenschaft, ein anderes gestaltete mit Bezug auf ein historisches Ereignis und mit Einbezug der lokalen Bevölkerung einen Ballon und das dritte arbeitete an einer queer-feministischen Performance zu Metal-Musik.

So geht es weiter

Im Artikel: wie Esther Ernst bis zu sechs Meter lange Zeichnungen faltet, warum der Ballon von Michèle Degen nicht fliegen konnte – und was die Duos über das «patriarchale» Erbe der Villa Clavel sagen.

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Michèle Degen und Marcel Hörler beim Experimentieren mit Draht für den geplanten Ballon.Bilder Marianne Ingold
Eevi Kinnunen (links) und Olivia Ronzani beim Proben zu Metal-Musik im Plenarsaal des Landguts Castelen.

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Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

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