Die Denkmalpflege verlangt, dass der zweigeschossige Gebäudeteil mit dem Tanzsaal im 1. Stock stehen bleibt.Bild Christian Horisberger
Ein Neuanfang für das «Gasthaus zum Rössli» in Wintersingen verzögert sich. Eine Genossenschaft, die das leer stehende Gebäude durch einen Neubau ersetzen möchte, hat bei der Denkmalpflege vorerst auf Granit gebissen. Die Flinte wirft der Vorstand aber nicht ins Korn.
Der Plan ist ambitioniert, die Erfolgsaussichten sind vorhanden, aber objektiv betrachtet eher gering: Die Genossenschaft Wohn- und Begegnungszentrum Rössli Wintersingen möchte das markante Gebäude im geschützten Ortskern und noch dazu im Umfeld der denkmalgeschützten Kirche und des ebenfalls historischen Pfarrhauses abreissen und durch einen Neubau ersetzen. Im neuen Gebäude sollen im bestehenden Volumen altersgerechte Wohnungen sowie wieder ein Restaurant als Treffpunkt für die Bevölkerung entstehen.
So geht es weiter
«Genossenschaftspräsident Heini Bachmann über den Rückschlag, den angebotenen Kompromiss beim Scheunenteil – und warum die Zeit drängt, solange die Eigentümer verkaufen wollen.»