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Der Bigamist vom Ebenrain

Eine Mulattin wird Hans Rudolf Ryhiner zum Verhängnis

Um das Schloss Ebenrain ranken sich in seiner 250-jährigen Existenz zahlreiche Geschichten. So auch der unerwartete Freitod des Schlossherrn Hans Rudolf Ryhiner aus noblem Basler Geschlecht im Jahr 1824. Bereits verheiratet, verheiratete er sich ein zweites Mal, was kein gutes Ende nahm.

Dies ist die Geschichte dreier Frauen und eines begüterten Schlossherrn, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise das Leben nahmen. Die drei Frauen sahen in ihrer Verzweiflung keinen anderen Weg, als freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Dem gegenüber steht der unerwartete Suizid von Johann Rudolf Ryhiner-Streckeisen. Es ist eine Geschichte, die zeigt, dass schon vor rund 200 Jahren – mit dem Segen der Kirche – Geld und Herkunft die Welt regierten.

So geht es weiter

Im Artikel: die Briefe von Pfarrer Daniel Burckhardt, Ryhiners erste Ehe in Surinam – und warum seine Gattin von dort bis nach Paris reiste.

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Auszug aus dem Kirchenbuch der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Sissach, Böckten, Diepflingen, Itingen, Thürnen, Zunzgen aus dem Jahre 1831 zum Suizid von Johanna Matter.
Hans Rudolf Ryhiner erwarb 1817 das Schloss Ebenrain in Sissach. Die Hausansicht stammt aus dem Jahr 1889.Bilder zvg / Universität Basel, Archiv Heinz Spinnler

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Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

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