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Dichte Wasserrohre retten nicht vor Dürre
Zur Herausforderung werden versiegende Quellen und sinkende Grundwasserspiegel
Jährlich versickern in der Schweiz Milliarden Liter Trinkwasser durch undichte Leitungen. Eine Recherche im Oberbaselbiet zeigt jedoch: In Trockenperioden liegt das grössere Problem nicht im Leitungsnetz, sondern beim schwindenden Wasservorkommen.
Es ist eine Zahl, die aufhorchen lässt und in trockenen Sommern gerne durch die Presse gereicht wird. Rund 120 Milliarden Liter wertvolles Trinkwasser sollen in der Schweiz jährlich ungenutzt im Boden versickern. Etwa jeder siebte Liter unseres Wassers, so der mediale Tenor, erreiche den Wasserhahn gar nicht erst, weil die kommunalen Rohre alt, löchrig und schlecht gewartet seien. Wenn dann in Dürreperioden Gemeinden in der Schweiz zum Wassersparen aufrufen müssen, ist der Schuldige in der öffentlichen Wahrnehmung schnell gefunden – die Infrastruktur. Doch stimmt das überhaupt? Ist der Tropfen, der im Boden versickert, wirklich schuld daran, dass das Wasser knapp wird?
So geht es weiter
In Buckten schütteten die Quellen im Schlossacker im August noch 0,5 Liter pro Minute. Was die 24 antwortenden Gemeinden zu ihren Netzverlusten melden – und wie sie sich gegenseitig aushelfen.
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