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Die vergessene Burg erwacht zu neuem Leben

Dokumentarfilm über die Ruine Altenberg

Kantonsarchäologe Reto Marti in der Ruine Altenberg.Bild Daniel Aenishänslin

Nur rund 80 Jahre war die Burg auf dem Altenberg bei Füllinsdorf bewohnt. Gerade deshalb gilt sie als einzigartiges Zeugnis des frühen Burgenbaus. Ein neuer Dokumentarfilm zeigt die Ruine aus ungewohnter Perspektive und zeigt, wie eindrücklich die Anlage einst gewesen sein muss.

Dieser Turm hoch über Füllinsdorf muss weithin sichtbar gewesen sein. Vom Altenberg aus dominierte er die Landschaft und schien zu verkünden: «Hier oben sitzen wir, der Adel, und alles, was ihr dort unten seht, gehört uns.» Eine Burg, deren ursprünglichen Namen niemand kennt. Zwischen 1000 und 1080 lebten hier Menschen. Nur rund 80 Jahre lang. Gerade das macht sie für den Kantonsarchäologen Reto Marti so besonders: «Es ist eine Burg in ihrer Urform.» Eine authentische Anlage. Während viele Burgen über Jahrhunderte umgebaut und erweitert wurden, blieb diese weitgehend unverändert.

So geht es weiter

Zwei Meter dicke Mauern, importierte Heringe und sogar Schwitzbäder: Was die Funde über die Bewohner verraten – und warum Kantonsarchäologe Reto Marti an Rudolf von Rheinfelden denkt.

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Bei der Burgruine kann man ein kleines Modell sehen, das zeigt, wie die Burg einst auf dem Altenberg gen Himmel ragte.Bild Thomas Ditzler

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Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

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