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AboReportage · Böckten/Shkoder

Ein Einsatz, der den Blick weitet

Donat Oberson half in Nordalbanien Ordensschwestern – und lernte Gegensätze kennen

Donat Oberson auf der Fähre über die Adria: Er wählte für seinen Freiwilligeneinsatz in Albanien die langsame Anreise mit Zug und Schiff.Bild zvg

Donat Oberson aus Böckten reiste für einen Freiwilligeneinsatz nach Nordalbanien. In Shkoder half er Ordensschwestern bei ihrer Arbeit mit Menschen in Armut. Dabei begegnete er grosser Gastfreundschaft, beeindruckender Natur – aber auch den sozialen Nöten eines Landes, das mit den Folgen seiner Geschichte ringt.

Statt mehrerer kurzer Reisen entschied ich mich für einen längeren Aufenthalt in Albanien. Die Anreise erfolgte mit dem Zug über Mailand nach Bari und dann über Nacht mit der Fähre nach Albanien. Die lange Zugfahrt bot Zeit zum Lesen, für Gespräche mit Mitreisenden und zum Beobachten der Landschaft entlang der Adria. 24 Stunden nach meinem Aufbruch erreichte ich Durrës und reiste mit dem Bus ins 120 Kilometer entfernte Shkoder, an den Einsatzort in Nordalbanien.

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«Im Artikel erzählt Donat Oberson, was ihm die Schwestern über Bildung, Korruption und die noch immer gelebte Blutrache berichteten – und welche Begegnung in Tirana ihn besonders bewegt hat.»

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Zwei Seiten Albaniens: In Shkoder sind Pferdefuhrwerke noch immer Teil des Alltags …
Nordalbanien zeigt sich von seiner ländlichen Seite: Kühe weiden in einer grünen Landschaft.
… während in der Hauptstadt Tirana Hochhäuser den Aufbruch des Landes Richtung Europa zeigen.
Die alte Steinbrücke bei Shkoder führt durch eine eindrückliche Berglandschaft.Bilder Donat Oberson
Abfall in der Natur gehört zu den Eindrücken, die Besucher aus Albanien heimnehmen.
Eine Ordensschwester kümmert sich in Shkoder um eine Patientin. Die Schwestern unterstützen Menschen in Armut mit Pflege, Lebensmitteln, Kleidern und persönlicher Begleitung.

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Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

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