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«Eine Reform muss nachhaltig sein»

Finanzdirektor Anton Lauber äussert sich zu den Forderungen nach einer Steuersenkung

Bei der Steuerbelastung von Personen mit höheren Einkommen sieht Lauber Handlungsbedarf: «Dort haben wir an Attraktivität verloren.»Bild zvg / Nicole Pont

Wirtschaftsnahe Kreise verlangen, dass der Kanton seine Einkommenssteuer zeitnah senkt. Der zuständige Regierungsrat Anton Lauber sieht zwar Reformbedarf, will aber nichts überstürzen. Im Interview spricht der «Mitte»-Politiker über seine Pläne.

Herr Lauber, die Forderung der Handelskammer beider Basel (HKBB) ist klar: Die Einkommenssteuern sollen sinken. Wie stehen Sie als Finanzdirektor dazu?

Anton Lauber: Grundsätzlich finde ich die Stossrichtung richtig. Wir wissen seit Längerem, dass das Baselbiet bei höheren Einkommen steuerlich nicht besonders attraktiv ist – auch im Vergleich mit Aargau, Basel-Stadt und Solothurn. Das zeigt sich insbesondere bei Familien mit einem Einkommen ab 250 000 Franken. Die Regierung beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit dem Thema. Von Anfang an war klar, dass zunächst die Vermögensund danach die Einkommenssteuer angepasst werden sollte.

So geht es weiter

«Im Interview nennt Lauber Zahlen: rund 50 Millionen Franken fehlten den Gemeinden jährlich, rund 130 Millionen dem Kanton. Zudem sagt er, ob er 2027 nochmals antritt.»

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