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AboReportage · Sissach

Lemuren, Ylang-Ylang und eine russische Flotte

Geschichten aus dem Indischen Ozean, Teil 4

Hell-Ville: Tuk-Tuks, Marktschirme und eine Kolonialkirche im Hintergrund – der Hauptort von Nosy Bé ist laut, bunt und lebendig.Bilder Hanspeter Gsell

Der Sissacher Autor Hanspeter Gsell nimmt uns in seiner Serie mit auf eine Reise durch den Indischen Ozean. In Teil vier landet er auf Nosy Bé, der «Grossen Insel» Madagaskars, die Lemuren, Gewürze und eine vergessene Kriegsgeschichte bereithält.

Nosy Bé heisst nichts anderes als «Gros se Insel» – angesichts ihrer bescheidenen Fläche von rund 320 Quadratkilometern ein etwas weit hergeholter Name. Die Insel liegt vor der Nordwestküste Madagaskars, rund 110 000 Menschen leben hier. Der Hauptort heisst Andoany, ist aber bis heute besser unter seinem kolonialen Namen Hell-Ville bekannt. Die Franzosen besetzten Nosy Bé 1841 und benannten den Ort nach Admiral Louis de Hell. Mit der Hölle hat der Name also nichts zu tun.

So geht es weiter

Warum die Bucht von Hell-Ville bis heute «Russian Bay» heisst, was Abdul mit dem Tuk-Tuk damit zu tun hat – und wie aus alten Kolonialkesseln Öl für die Pariser Parfümhäuser wird.

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Ein Ringelschwanzlemur im Lemuria-Park: in Halbfreiheit, aber ganz in seiner Welt. Nur auf Madagaskar zu finden und nirgendwo sonst auf der Erde.
Bananen, Früchte, Gewürze: das geschäftige Treiben in der Markthalle von Hell-Ville.

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Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

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