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Botanische Besiedlung der Vulkaninsel Madeira

IST IHR GARTEN FIT FÜR DEN KLIMAWANDEL?

Brandfläche nach etwa zwei Jahren: Eukalyptusbäume schlugen wieder aus, Nadelhölzer sind tot und der Unterbewuchs besteht aus einem Teppich mit problematischen Pflanzen.Bild Heinz Döbeli

Baselbiet | Was können wir davon lernen?

Madeira ist ein erloschener Vulkan, der vor etwa 7 Millionen Jahren aus dem Atlantik wuchs. Glühende Lava und heisse Asche töteten alles Leben. Als 1419 portugiesische Seefahrer die Insel entdeckten, war diese dicht bewaldet. Wie konnte dies passieren?

Aufschlussreich ist ein Blick auf den Krakatau, ein Vulkan zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java. Dieser explodierte 1883, was alles Leben auf dieser Insel auslöschte. Heute wuchert dort ein Tropenwald.

Nur Forscher durften die unbewohnte Insel besuchen. Man wollte studieren, wie neues Leben auf die Insel zurückkehrt. Folgendes stellte man fest: Während der ersten drei Jahre passierte wenig. Forscher entdeckten eine kleine Spinne, die dank eines Spinnfadens, der als Gleitschirm wirkte, den Weg vom Festland auf die Insel schaffte. Nach 30 Jahren wuchsen Gräser und Farne und nach 50 Jahren Bäume, die sich zu einem artenreichen Wald entwickelten.

So geht es weiter

  • Im Artikel: die Spinne, die als erste per Spinnfaden auf den Krakatau kam
  • warum Eukalyptus auf Madeira wie ein Brandbeschleuniger wirkt
  • was das für unsere Gärten heisst.

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