Oberbaselbiet 23° · sonnigE-PaperAppAboMitmachenAnmelden
Volksstimme — Die Zeitung für das Oberbaselbiet

AboRothenfluh

Neuer Lebensraum in alter Mergelgrube

Weiteres Heim für den «Glögglifrosch»

Bis Ende März 2027 muss Rothenfluh die ehemalige Mergelgrube auffüllen und rekultivieren.

Rund um Rothenfluh hat sich eine bemerkenswerte Population der seltenen Geburtshelferkröte entwickelt. Einen wesentlichen Anteil daran hat der Naturschutzverein Nuvrao, der ein Netz von Weihern geschaffen hat. Nun soll in einer ehemaligen Mergelgrube ein weiteres Gewässer hinzukommen.

Die Geburtshelferkröte – im Volksmund «Glögglifrosch» – hat in Rothenfluh eine starke Lobby. Durch das Engagement des dort aktiven Naturschutzvereins ist zwischen dem Asphof und dem Dübach eine grosse Population gediehen, die ihresgleichen sucht und auch Extreme wie den vergangenen Hitzesommer übersteht. «Nur einen Tag, nachdem wir zwei Weiher vom getrockneten Schlamm befreit und sie mit Wasser befüllt hatten, legten Frösche Kaulquappen ab», sagt Bruno Erny. Die Basis für die Verbreitung der kleinen Kröte legte der von Erny präsidierte Natur- und Vogelschutzverein Rothenfluh-Anwil-Oltingen, kurz Nuvrao, mit dem Anlegen zahlreicher Weiher in geringer Distanz zueinander. Dies, weil der «Glögglifrosch» als wanderfaul gilt.

So geht es weiter

Gemeinderat Elias Derrer bestätigt: Der «Glögglifrosch» bekommt seinen Weiher in der Grube Bannhalde. Wer die Kosten trägt – und welche Frage zum Unterhalt noch offen ist.

Weiterlesen mit der Volksstimme

Digital-AboAlle Abos

Der «Glögglifrosch» ist lediglich die «Flaggschiff-Art». Von den Weihern profitieren zahlreiche weitere Amphibien- und Insektenarten.Bild Archiv vs / Beat Schaffner

Mehr zum Thema

Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

Zur Startseite →