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«Wir müssen umdenken»

AUSGEFRAGT | OLIVER SCHILLING, HYDROGEOLOGE, UNIVERSITÄT BASEL

Laut dem Forscher Oliver Schilling hilft das Zurückhalten von Wasser mit Teichen oder Bäumen gegen die Folgen der Trockenheit.Bild zvg

Klimawandel und Trockenheit setzen Landwirtschaft und Wasserversorgung unter Druck. Hydrogeologe Oliver Schilling erklärt, warum die Schweiz Regenwasser künftig besser zurückhalten muss. Dabei helfen Massnahmen aus dem Projekt «Slow Water».

Herr Schilling, angesichts des fehlenden Regens sprechen manche von einem Rekordjahr. Wie ordnen Sie die aktuelle Trockenphase ein?

Oliver Schilling: Die Situation ist tatsächlich sehr prekär. Wir erleben aussergewöhnliche Hitzewellen, gleichzeitig bleiben die Niederschläge weitgehend aus. Bereits der Juni war extrem heiss und trocken und stellte einen Rekordmonat dar. Im Juli setzte sich diese Entwicklung in ähnlicher Weise fort. Besonders betroffen sind die Oberflächen: Für die Landwirtschaft ist die Trockenheit einschneidend. Das Grundwasser verfügt zwar noch über einen gewissen Puffer, insgesamt handelt es sich bisher aber um ein aussergewöhnliches Trockenjahr.

So geht es weiter

Im Interview erklärt Schilling, was auf dem Dietisberg mit Versickerungsgräben und Teich untersucht wird – und weshalb der Jurabogen bei Trockenheit schneller an Grenzen stösst als das Mittelland.

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