Oberbaselbiet 23° · sonnigE-PaperAppAboMitmachenAnmelden
Volksstimme — Die Zeitung für das Oberbaselbiet

AboSissach

Bleibt die Tigermücke?

Mittlerweile sind drei Fundorte bestätigt – Fallen sollen Ausbreitung zeigen

Rund ein halbes Dutzend Eiablagefallen stehen derzeit in Sissach.Bilder Brigitt Buser

Anfang August wurde die Asiatische Tigermücke erstmals in Sissach gesichtet. Inzwischen gibt es drei bestätigte Fundorte. Noch ist unklar, wie gross das Vorkommen tatsächlich ist – und ob sich die invasive Mücke im Oberbaselbiet dauerhaft festsetzen kann.

Klein, schwarz und unscheinbar stehen die Plastikkübel an schattigen Orten in Sissach. Rund ein halbes Dutzend solcher Fallen hat das Team des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts (Swiss TPH) inzwischen aufgestellt. Sie sollen zeigen, wie weit sich die Asiatische Tigermücke im Dorf bereits ausgebreitet hat.

Die erste Meldung aus Sissach ging Anfang August ein. Kurze Zeit später informierte die Gemeinde die Bevölkerung darüber, dass die invasive Stechmücke im Ort angekommen sei. Seither sind weitere Funde hinzugekommen. Mittlerweile wurde die Tigermücke an drei Stellen im Gebiet zwischen Schloss Ebenrain und Friedhof sicher nachgewiesen. Aus diesem Perimeter hätten sich zudem mehrere Personen mit verdächtigen Beobachtungen gemeldet, sagt Martin Gschwind, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Swiss TPH und Leiter des regionalen Tigermückenmonitorings.

So geht es weiter

«Im Artikel erklärt Martin Gschwind vom Swiss TPH, wo die Larven gefunden wurden, wie die Mücke wohl nach Sissach kam – und was Gemeinde und Private jetzt tun müssen.»

Weiterlesen mit der Volksstimme

Digital-AboAlle Abos

Auf Kontrollgang: Martin Gschwind, Mitarbeiter am Swiss TPH und
Seit gestern ist das betroffene Sissacher Gebiet auf der Tigermücken-Verbreitungskarte des Kantons verzeichnet.Bild zvg

Mehr zum Thema

Aus der neusten Ausgabe · Nr. 104

Zur Startseite →