AboGelterkinden
Der Sommer liegt in der Luft – leider nicht nur
Abwasser bleibt in den Kanälen liegen – Feuchttücher verschärfen das übel riechende Problem
Wochenlang kein richtiger Regen, ausgetrocknete Bäche, sinkende Grundwasserspiegel – und nun steigt mancherorts auch noch ein Geruch aus den Schächten, der kaum Sommergefühle weckt: Die Kanalisation leidet ebenfalls unter der Trockenheit.
Es duftet derzeit nicht überall im Oberbaselbiet nach frischem Heu, Grillwürsten und Sommerblumen: In Gelterkinden und weiteren Dörfern steigt aus einzelnen Kanalisationsschächten ein Geruch auf, bei dem man lieber etwas schneller weitergeht. Was dort in die Nase steigt, ist eine weitere, eher unappetitliche Folge der anhaltenden Trockenheit.
Gelterkinden machte das Problem schon vor einiger Zeit mit einer Mitteilung unter dem Titel «Geruchsimmissionen in Gelterkinden» öffentlich. In der Unterzeile hiess es knapp: «Wenn die Kanalisation streikt.» Die Gemeinde reagierte damit auf Gerüche, die aus dem Kanalisationsnetz dringen. Gelterkinden ist allerdings nicht allein, auch aus anderen Dörfern ist zu hören, dass es an einzelnen Stellen mittlerweile ziemlich streng riecht.
So geht es weiter
Das kantonale Amt für Industrielle Betriebe erklärt, warum in der Mischkanalisation nichts mehr weitergespült wird – und weshalb es sagt: «Gegenmassnahmen sind keine möglich.»
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